Hauptziel ddr grundlagenvertrag

Nationale Eigenverantwortung kann jedoch in Postkonfliktumgebungen, in denen nationale Kapazitäten und Institutionen oft durch den Konflikt geschwächt werden, eine Herausforderung darstellen. Ein zentrales Ziel der PROGRAMME der DDR besteht daher darin, Kapazitäten durch technische Hilfe, Ausbildung, finanzielle Unterstützung und die Einrichtung von Partnerschaften aufzubauen, die dazu beitragen werden, ein nachhaltiges Umfeld für die DDR zu schaffen, den langfristigen Erfolg des Programms zu gewährleisten und eine rechtzeitige Übergabe des Prozesses an die nationalen Partner zu ermöglichen. In der Vergangenheit wurden viele DDR-Programme in einer gebrochenen Weise durchgeführt, die auf eine schlechte Koordinierung und unter bestimmten Umständen auf den Wettbewerb zwischen und zwischen Friedenssicherungseinsätzen, Agenturen, Fonds und Programmen zurückzuführen ist. Aus diesem Grund ist es von wesentlicher Bedeutung, die Integration und einheitlichkeit der Anstrengungen innerhalb des VN-Systems sowie mit den nationalen Akteuren und anderen internationalen Partnern zu fördern, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Nationale Eigenverantwortung ist für den Erfolg und die Nachhaltigkeit eines DDR-Programms von entscheidender Bedeutung. Nationales Eigentum bedeutet nicht nur staatliches Eigentum. Es ist sowohl breiter als auch tiefer als dies. Sie erfordert die Beteiligung einer Reihe staatlicher und nichtstaatlicher Akteure auf nationaler, provinzieller und lokaler Ebene. Die Programme der DDR leiden darunter, dass externe Akteure keine echte Partnerschaft mit den nationalen Institutionen und lokalen Behörden aufbauen, Programme entwickeln, die nicht ausreichend an die Dynamik lokaler Kontexte angepasst sind, die Kapazitäten der lokalen Institutionen nicht unterstützen und nicht auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung eingehen.

Die DDR ist ein politisch motivierter Prozess. Ein DDR-Prozess wird in der Regel im Rahmen eines Waffenstillstands, der Einstellung der Feindseligkeiten oder eines umfassenden Friedensabkommens vereinbart und definiert, das den politischen operativen Rahmen für den Prozess bietet. In einigen Konfliktnachjahren vertrauen sich die Parteien eines Waffenstillstands- oder Friedensabkommens jedoch möglicherweise nicht und/oder sind nicht in der Lage, PROGRAMME der DDR zu konzipieren, zu planen und umzusetzen. Viele DDR-Programme stocken oder werden nur teilweise umgesetzt, weil das politische Umfeld nicht förderlich ist. Der Erfolg des DDR-Prozesses hängt vom politischen Willen der Parteien ab, in echte Munde zu treten, und in vielen Fällen davon, dass die Regierungspartner die Umsetzung eines DDR-Prozesses nach der offiziellen Einigung auf einen DDR-Prozess ermöglichen und unterstützen. Es ist auch wichtig, darauf zu drängen, dass detaillierte und geschlechtsspezifische Bestimmungen für die DDR in Friedensabkommen aufgenommen werden, die mit der Politik der Vereinten Nationen in Bezug auf die DDR im Einklang stehen, und dass die Unterzeichner ihre Verpflichtungen zur Entwaffnung, Demobilisierung und Wiedereingliederung einhalten. Mädchen und Jungen unter 18 Jahren sind heute in die meisten großen Konflikte der Welt verwickelt, die sowohl mit Regierungstruppen als auch mit nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen in Verbindung gebracht werden. Da Kinder nicht legal mobilisiert oder für den Einsatz in direkten Feindseligkeiten rekrutiert werden können, durchlaufen Kinder «Freigabe- und Wiedereingliederungsprogramme» und nicht DDR-Programme an sich.